Wieder ohne Punkte aus der Fremde

Keine gute Chancenauswertung des TVK

Knielingen. (ver) - Erneut ohne Punkte kam der TV Knielingen aus Bretten zurück. Mit 24:32 (9:15) kassierte man am Ende eine klare Niederlage.

Drei Auswärtsspiele, drei Neiderlagen. So sieht die Bilanz der Knielinger in fremder Halle aus. In Bretten startete man bis zur eigenen 4:3-Führung recht ordentlich. Die Knielinger mussten auf Simon Rabsch verletzungsbedingt verzichten, aber immerhin spielte Fabian Meinzer nach seiner Zwangspause wieder mit. Ab der 10. Spielminute bekamen aber die Hausherren nach und nach Oberwasser. Die Brettener nutzten nun ihre Chancen weit besser als die Gäste aus der Fächerstadt. Quittung war ein schon deutlicher 5:10-Rückstand (22. Spielminute). In der Defensive ließen die Knielinger nicht den Biss der Heimspiele erkennen. Auch taktische Umstellungen sorgten nicht für den gewünschten Effekt. Zudem mussten die Knielinger insgesamt 20 Minuten in Unterzahl, jeweils geschwächt durch zum Teil umstrittene Zeitstrafen, agieren.

 

Auch in der zweiten Spielhälfte sahen die mitgereisten Knielinger Anhänger von ihrer Mannschaft kein optimales Spiel in Abwehr und Angriff. Beim 12:23, da waren bereits wieder zwölf Minuten gespielt, war das Spiel bereits vorentschieden. In der Schlussviertelstunde kämpften sich die Knielinger noch etwas heran, obwohl wieder durch Zeitstrafen geschwächt, und hielten so die Niederlage in Grenzen. Die vermeintlich einseitigen Entscheidungen der Referees, so sahen es nicht wenige Zuschauer insbesondere aus dem Knielinger Lager, hatten aber sicher auch zur Höhe der Niederlage beigetragen.

 

Nach Spielende erklärte ein sichtlich unzufriedener TVK-Trainer Erkan Öz die Niederlage: „Die Abwehr hat zu keinem Zeitpunkt im Verband agiert. Viel zu viel eins gegen eins. Wir haben zwar mehrfach taktisch umgestellt, das hat aber alles nichts genutzt. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff haben wir auch schon mal besser gemacht. “

 

TV Knielingen: Florin Panazan (Tor), Felix Schucker (Tor), Patrick Estedt (2), Benedikt Hettich (3), Sorin Dinescu (2), Dennis Estedt, Julian Oberst (1), Fabian Meinzer, Sven Walther (11/2), Jochen Rabsch (4), Lukas Waldmann (1).

Mit freundlicher Genehmigung von Thomas Holstein