Volleyballnationalspieler Benjamin Dollhofer im Interview

Am Samstag, den 12. Februar um 20:00 Uhr trifft der TV Bühl auf den VC Olympia Berlin. Für einen Spieler aus dem Team wird diese Partie etwas ganz Besonderes. Benjamin Dollhofer ist Kapitän der Junioren-Nationalmannschaft und eben diese spielt nahezu komplett unter dem Namen VCO Berlin in der Bundesliga mit. Es tritt also die Besonderheit auf, dass der Kapitän auf der anderen Seite steht und gegen seine eigene Mannschaft spielt.

TVB: Hallo Benjamin, jetzt hast du sozusagen die Seiten gewechselt und musst gegen „deine“ Mannschaft spielen. Freust du dich auf ein Wiedersehen mit dem Team?
Auf jeden Fall. Die Zeit mit der Nationalmannschaft hat auf jeden Fall zusammengeschweißt.

TVB: Im Sommer warst du als Kapitän der Junioren-Nationalmannschaft unterwegs, was ist der Unterschied zwischen dem Bundesligateam und der Junioren-Nationalmannschaft?
Natürlich gibt es Unterschiede aufgrund des Alters, wie zum Beispiel die Athletik. Es wird aber durchaus gleich hart gearbeitet.

TVB: Was würdest du den jungen Spielern empfehlen, die mit dem Volleyball beginnen wollen?
Denen, die mit Volleyball spielen beginnen wollen, würde ich raten, nicht so schnell den Mut zu verlieren. Volleyball ist nämlich eine Sportart, die man normalerweise nicht sofort kann. Im Vergleich zum Fußball läuft beim Volleyball am Anfang relativ wenig, weil der Sport gerade in jungen Jahren ziemlich anspruchsvoll ist. Wenn man es dann aber mal drauf hat, lässt es einen nur schwer wieder los. Es lohnt sich also dabei zu bleiben.

TVB: Du hast ja noch die Doppelbelastung als FSJ'ler. Wie macht sich das in deiner persönlichen Leistung bemerkbar?
Natürlich ist es für die FSJ’ler eine zusätzliche Belastung, die Regenerationszeit ist verkürzt.

TVB: Möchtest du den Lesern noch irgendetwas mit auf den Weg geben?
Danke an all die treuen Fans, die uns auch in dieser nicht ganz leichten Situation weiter unterstützen.

TVB: Und jetzt natürlich noch die wichtigste Frage, wie geht das Spiel am Samstag aus?
Auch wenn ich für das gegnerische Team ausnahmsweise Sympathien hege, kommt alles andere als ein Sieg nicht infrage.

Mit freundlicher Genehmigung vom TV Bühl Vellyball.
Foto: www.andifired.com