Ungefährdeter Heimsieg für die Lions

Karlsruhe. (ver) - 19. Spieltag in der Basketball-Regionalliga am 7. Februar: Die Korbjäger des Post Südstadt Karlsruhe (PSK) hatten über weite Strecken der Partie hinweg wenig Mühe gegen die Gäste von der SG Heidelberg/Kirchheim. Am Ende knackten die Lions mit 102:61 sogar zum dritten Mal hintereinander die 100-Punkte-Marke.

Die ersten Zähler im Karlsruher „Löwenkäfig“ sicherten sich die Gäste. Dann jedoch zeigte der PSK, warum er aktuell souveräner Tabellenführer ist. Der Ball lief extrem schnell im Spielaufbau. Auch in der Defensive waren die Lions hellwach und erkämpften sich nahezu jeden Rebound. Hinzu kamen einige erfolgreiche 3-Punkt-Wurfversuche. So war die 32:12-Führung nach dem ersten Spielabschnitt die logische Folge. Im Anschluss agierte Karlsruhe jedoch weniger zwingend und kompromisslos als in der Frühphase. Nachdem die Gäste innerhalb von zwei Minuten zehn Punkte erzielt hatten, nahm Lions-Coach Aleksandar Scepanovic die erste Auszeit, in deren Folge sich seine Schützlinge stabilisierten und teils spektakulären Basketball zeigten. Mit 58:32 ging es in die Halbzeit. Die ersten drei Minuten der zweiten Spielhälfte verschlief der PSK komplett, was die SG für einen 12:0-Lauf nutzte. Doch die Aufholjagd wurde rechtzeitig gestoppt, auch wenn die Karlsruher Aktionen nicht mehr so präzise wie in der Anfangsphase waren. Im Schlussabschnitt dominierten die Lions ihren Gegner dann fast nach Belieben. Nachdem den Gladiators Trier im Duell der Vorwoche kein einziger Punkt mehr im letzten Viertel gelungen war, erzielte Heidelberg/Kirchheim immerhin deren sechs. In der Gesamtschau haben die Lions abermals überzeugt. Bester Werfer war Dino Jakolis (19 Punkte), gefolgt von Dino Palcic und Deon McDuffie (je 15). Bemerkenswert auch der Auftritt von Martinis Woody: Neben 12 Punkten holte er insgesamt 23 Rebounds und blockte sechsmal erfolgreich einen Wurf des Gegners.

Mit freundlicher Genehmigung von Benedikt Rieker