Simon Gegenheimer mit erstem Weltcuprennen nicht ganz zufrieden

Karlsruhe. (ver) - Simon Gegenheimer und sein Teamkollege Steffen Thum konnten beim Cross-Country-Weltcup in Pietermaritzburg/Südafrika leider nicht ihr volles Potential ausschöpfen. Nach einem sehr schnellen und kräfteraubenden Rennen landeten die ULTRASPORTS ROSE RACINGTEAM-Fahrer auf den Plätzen 88 und 96.

Seit nunmehr vier Wochen befinden sich Steffen Thum und Simon Gegenheimer in Südafrika, das Training auf dem Weltcup-Kurs lief gut und auch der Formanstieg der vergangenen Rennen ließ die beiden Mountainbiker hoffnungsvoll in den Cross-Country-Weltcup starten. Das Ziel war, sich für die nachfolgenden Europaweltcups einen Startplatz unter den Besten 60 zu erfahren.

Mit den Startnummern 106 und 109 ging es auf sechs Runden a fünf Kilometer, die den Profis mit vielen Sprüngen und Hindernissen sowohl technisch als auch konditionell alles abverlangten. Steffen Thum ging sehr motiviert zur Sache und verbesserte sich in der Startrunde bereits auf Position 90. Auch in den weiteren Runden konnte er seinen Fahrplan halten, sodass er in der vierten Runde den direkten Anschluss an Platz 60 hergestellt hatte. Doch dann verlor er in der darauffolgenden Runde knapp 20 Positionen und somit auch den wichtigen Anschluss zu den Punkterängen. Auch Simon Gegenheimer konnte seine Marathonleistungen nicht auf die kürzere Disziplin umsetzen. Selbst beim Start, seiner sonstigen Stärke, kam Gegenheimer ungewohnt schlecht weg und behauptete sich nicht unter den Besten 100. Im anschließenden Rennverlauf machte er durch seine technische Versiertheit in den Downhill-Passagen noch einige Plätze gut und kam auf Rang 96 ins Ziel. Gegenheimer schien nach dem Rennen in Südafrika ebenfalls etwas ratlos: "Wir waren wirklich in einer guten körperlichen Verfassung, doch in der Cross-Country-Disziplin soll's irgendwie nicht so richtig laufen. Etwas passt da immer nicht und das kann man bei der Kürze der Rennen nur schwer wieder kompensieren. Da bleibt im Marathon einfach mehr Zeit zum Kämpfen".

Jetzt geht es für die beiden Profis erst mal wieder zurück auf die Ostalb, bevor der Rennzirkus am  7. April mit der Marathon World Serie in Südfrankreich weiter geht. Steffen Thum gibt sich gewohnt kämpferisch und resümiert den vierwöchigen Afrika-Aufenthalt wie folgt: "Nach solch einem Rennen ist man logischerweise erst mal down, aber es muss weitergehen. Ich fliege als Zweiter der Marathon World Serie zurück nach Deutschland, Simon und ich haben hier gut gearbeitet und eine Saison besteht einfach aus guten und nicht so guten Rennen. Hoffen wir, dass in Frankreich wieder ein guter Tag folgt".

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Simon - BikeRiders Remchingen