LIONS feiern Abschied vom „Löwenkäfig“ mit spielerischen Glanzlichtern

Karlsruhe. (ver) - Es war ein besonderer Abend für die PS Karlsruhe LIONS am 2. Dezember, denn nach vielen Jahren in der Turnhalle des Friedrich-List-Gymnasiums, wo die Mannschaft zuletzt drei Aufstiege in Serie feierte, hieß es Abschied nehmen. Der zwölfte ProA-Spieltag war der letzte im legendären Karlsruher „Löwenkäfig“.

Ab 16. Dezember ist die Europahalle Heimspielstätte der LIONS. Als letzter Gegner in der alten Halle gaben sich die Uni Baskets Paderborn die Ehre, die von Beginn an unter Druck gerieten. Nach drei Spielminuten nahmen die Gäste beim Stand von 13:4 die erste Auszeit, doch die LIONS erhöhten dennoch auf 16 Punkte Vorsprung, bis Paderborn eigene Offensivakzente setzen konnte. Insgesamt hatten die Uni Baskets den schnellen und explosiven Spielzügen der LIONS aber nur wenig entgegenzusetzen. Nachdem die ersten zehn Spielminuten die Anfeuerungsrufe der Zuschauer bereits mit 34:16 Punkten belohnt hatten, ging es in einem ähnlichen Tempo weiter. Paderborn spielte nun mit und trug mit seinen zeitweise sehr sicheren Schützen dazu bei, dass die Partie nicht einseitig wurde. Dennoch war der Halbzeitstand von 62:41 zu diesem Zeitpunkt völlig leistungsgerecht. Karlsruhe eröffnete das dritte Viertel mit einem 10-Punkte-Lauf und zwang Paderborn erneut früh in die Auszeit. Doch den Offensivdrang der LIONS stoppte das nicht. Mit aggressivem und dennoch fairem Tempobasketball sorgten die Gastgeber für die Vorentscheidung. Trotz einiger Unkonzentriertheiten gegen Ende des Viertels war der Vorsprung zu Beginn des Schlussabschnitts mit 92:54 sehr komfortabel. Nun ließ die Konzentration aufseiten der LIONS etwas nach. Dennoch war nach gut 35 Spielminuten die 100-Punkte-Marke erreicht und am Ende stand trotz einer etwas schwächeren Schlussphase ein hochverdienter 104:82-Sieg und die Verteidigung des vierten Tabellenplatzes.

Beste Scorer für die LIONS waren Jarelle Reischel (22 Punkte), Maurice Pluskota (21), Craig Bradshaw (13), Orlando Parker und Roland Nyama je (11).

Mit freundlicher Genehmigung von Benedikt Rieker