LIONS behalten die Oberhand im Duell um die Tabellenspitze

Karlsruhe. (ver) - Die Herausforderer der PS Karlsruhe LIONS am 26. Februar waren ein harter Prüfstein für den Tabellenführer. Denn die Weissenhorn Youngstars bilden das Nachwuchsteam des BBL-Spitzenreiters ratiopharm Ulm und sind mit jungen talentierten Spielern gespickt. Demnach waren am vorletzten Spieltag der Hauptrunde beste Voraussetzungen für einen hochklassigen Kampf um Platz eins in der ProB gegeben. Die ersten Punkte im Karlsruher „Löwenkäfig“ holten sich die Youngstars, doch danach hatten die Gastgeber mehr von der Anfangsphase. Nach sechs Spielminuten musste Weissenhorn beim Stand von14:5 die erste Auszeit nehmen, konnte aber nicht verhindern, dass die LIONS das erste Viertel mit 21:13 für sich entschieden. Auch in der Folge lief der Ball weiterhin gut durch die Reihen der Gastgeber, die ihre Führung weiter ausbauen konnten. Das Spiel der Youngstars krankte an der niedrigen Trefferquote und wurde von der Reboundstärke der LIONS weiter erschwert. Der Halbzeitstand von 44:23 war die logische Konsequenz. Zwar kamen die Gäste motiviert zurück auf das Feld, doch Karlsruhe zerstörte mittels mehrerer präzise geworfener Dreier Weissenhorns Hoffnungen auf den Anschluss und lag zeitweise mit über 30 Punkten in Front. Mit einem 8-Punkte-Run bäumten sich die Youngstars nochmals auf, doch auch das dritte Viertel konnten die LIONS für sich entscheiden. Mit 68:45 ging es in den Schlussabschnitt, in dem das Gästeteam seine Klasse aufblitzen lassen konnte, jedoch keine realistische Chance mehr bekam, die Partie nochmals spannend zu gestalten. So gewannen die LIONS leistungsgerecht mit 86:71. Für Karlsruhe konnten sich Eric Curth (19 Punkte), Jordan Talbert (15), Bill Borekambi (13) und Orlando Parker in die Scorerliste eintragen. Am kommenden und letzten Spieltag der Hauptrunde reisen die LIONS zum FC Bayern II. Das Team aus dem Karlsruher Süden kann jedoch bereits jetzt die Hauptrundenmeisterschaft der ProB Süd feiern, da es durch die Niederlage der Bayer Giants Leverkusen in Würzburg nicht mehr von Platz eins verdrängt werden kann.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Benedikt Rieker