Karlsruher Rheinklub Alemannia beim Nikolaus-Rudern

Karlsruhe. (ver) - …aber nicht mit Hirsch und Schlitten wie anderorts, sondern sportlich mit dem Gig-Boot. Die Mainzer Ruder-Gesellschaft 1898 (MRG) veranstaltete die „24. Nikolaus-Vierer“-Regatta, ein traditioneller breitensportlicher Ruderwettkampf. Gefahren wird auf der „Wachsbleiche“, einem rheinhessischen Flussabschnitt an der Mainzer Stadtgrenze hinter der Rettbergsaue.

18 Vereine und 19 Renngemeinschaften ruderten mit Gig-Booten, alles „Doppelvierer +“,  bei nass-kalter Witterung und erheblichem „Kleinwasser“ um Sieg oder Niederlage auf der ca. 4000 m Distanz. Die Vormittagsrennen konnten noch bei ruhigem Wasser an den Start gehen.

Für den Karlsruher Rheinklub Alemannia lief es recht zufriedenstellend: In der Kategorie Masters-Männer fuhr das Karlsruher Alemannia / Nürtingen-Team mit Thomas Karcher, Christian Schuh, Martin Possel, Matthias Auer und Sebastian Frohn (St) in 16 Minuten zum Sieg. Später, bei schlechteren Wetterbedingungen ging das Team nochmals an den Start. Hier, im stark besetzten Feld der Männer A/B kamen sie auf Platz 3 hinter Wiesbaden-Biebrich und der MRG, die den Sieg mit 15:43 einfuhren.

Einen weiteren Sieg erruderte sich das gut aufgestellte Karlsruher Alemannia-Team in der Kategorie Anfänger Frauen/Männer mit Christoph Flatten, Marko Hörter, Imke Vannahme, Rita Wittelsberger und Wolfdietrich Jacobs (St) in 18:07.

Ann-Kathrin Mack, Julia Kaiser, Melanie Götz, Helena Weber und Martin Possel (St) im Rennen der Frauen
A / B
ruderten die Strecke in 19:39 – Platz 2 hinter der Renngemeinschaft aus Ingelheim / Offenbach.

Ebenfalls stark besetzt waren die Masters-Männer mit der Renngemeinschaft Karlsruher Rheinklub Alemannia, Kitzinger RV und Karlsruher RV Wiking – Michael Hagelstein, Wolfdietrich Jacobs, Gerhard Hoffmann, Holger Depner und Helena Weber (St). Sie erruderten sich mit 17:15 den 2. Platz hinter Limburg / Offenbach.

Am Nachmittag wurde es dann windig, regnerisch und bei stärkerem Wellengang etwas ungemütlicher auf der „Wachsbleiche“. Im  Masters-Männer G-Rennen erkämpften sich die Karlsruher Alemannen Dietmar Kup, Henning Möller, Gerhard Zilly, Klaus Lüder und Sebastian Frohn (St) in 19:03 Platz zwei – der RV Bad Ems siegte in einer hervorragenden Zeit von 17:54.

In der Kategorie der Anfänger Frauen / Männer startete im vorletzten „Nikolaus-Vierer“-Rennen das Karlsuher Alemannia / KIT-Team mit Ingelore Kratz, Alexandra Hagelstein, Johannes Magin, Christoph Umminger und Sebastian Frohn (St). Sie kamen auf einen respektablen 4. Platz.

Das Schnellste Boot in Mainz war in diesem Jahr eine Renngemeinschaft im Masters-Männer B-Rennen mit dem Frankfurter RG Nied, RC Nassovia Höchst und dem RC Neptun Darmstadt. Sie ruderten die 4000m in 15:38 Minuten. 

 

Insgesamt wurden 91 von der MRG perfekt organisierte Rennen gefahren. Abschließend ehrte der gut gelaunte Nikolaus - Knecht Ruprecht war nicht anwesend - amüsierte Siegerinnen und Sieger im Alter zwischen 11 und 76 Jahren mit den begehrten „Radattelchen“.

 

Text/Bild: Dietmar Kup