Immerhin ein Satzgewinn

TTBL:TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – ASV Grünwettersbach 3:0

Karlsruhe-Grünwettersbach. (ver) - Erneut böse unter die Räder kam der Liganeuling beim Playoff-Aspiranten in Fulda, der von Beginn an das Zepter fest in der Hand hatte.

Der nach seinem Überraschungserfolg im Hinspiel erneut aufgebotene Jan Zibrat hatte zunächst gegen Nationalspieler Ruwen Filus nichts zu bestellen und unterlag glatt in drei Sätzen 11:5, 11:6 und 11:3.

Im Anschluss leistete Alvaro Robles gegen Wang Xi zwar erheblich mehr Widerstand, doch auch ihm blieb beim 11:8, 12:10 und 11:8 ein Satzgewinn verwehrt. Dieser war im 2.Satz greifbar, als Alvaro bereits mit 9:3 in Front lag, doch dann noch vom Deutschchinesen abgefangen wurde.

Im bereits abschließenden Match hatte auch Sam Walker gegen Jonathan Groth immer wieder starke Szenen. So gewann er Satz 3 deutlich mit 11:4. Im Endeffekt agierte jedoch der dänische Internationale konstanter und holte sich die übrigen Sätze mit 11:9, 11:4 und 11:6.

Da auch die Konkurrenz im Tabellenkeller aus Hagen und Mühlhausen 3:0-Niederlagen einstecken musste, bleiben diese Teams für den ASV weiter in Schlagdistanz.

 

Zur Spitze aufgeschlossen

 

3. Bundesliga: ASV Grünwettersbach 2 – Post SV Mühlhausen 2              6:4

 

Durch einen knappen 6:4 Erfolg gegen starke Gäste aus Thüringen konnte die ASV-Reserve zu Spitzenreiter Grenzau 2 aufschließen, da die Westerwälder lediglich zu einem Remis gegen NSU Neckarsulm kamen.

Bereits in den Doppeln gingen die Hausherren in Front. Erlandsen/Bluhm hatten dabei   recht sicher im Griff, während Spieß/Paranjape gegen die beiden Post-Spitzenspieler Bardon/Schreyer nach Abwehr mehrerer Matchbälle in der Verlängerung des 5. Satzes die Nase vorne hatten.

Durch Siege von Florian Bluhm, der Michal Bardon – einen der Topspieler der Liga –überraschend in drei engen Sätzen niederhalten konnte sowie des überzeugenden Marlon Spieß, der Andreas Wenzel sicher beherrschte, blieb der ASV weiter in Front.

Als jedoch beide Spitzenspiele des zweiten Durchgangs im Entscheidungssatz an die Gäste gingen, geriet der Sieg nochmals in Gefahr. Doch erneut Marlon Spieß und Sanmay Paranjape behielten die Nerven und sicherten den knappen 6:4 Erfolg.

 

 

 

 

 

 

Stelldichein deutscher Topspieler!

 

So. 21.02., 15 Uhr: ASV Grünwettersbach – TTC Schwalbe Bergneustadt

 

Zum bereits vorletzten Heimspiel – am letzten Spieltag gastiert dann Rekordmeister Borussia Düsseldorf im Tischtenniszentrum – erwartet der ASV mit dem TTC Schwalbe Bergneustadt ein Team aus dem Mittelfeld, das bei 14:14 Punkten wohl keinen Playoffplatz mehr erreichen kann, aber auch vom Tabellenende weit entfernt ist.

Mit den deutschen Nationalspielern Steffen Mengel und Ricardo Walther sowie Toptalent Benedikt Duda setzt der Club aus dem Bergischen Land auf heimische Spitzenkräfte und fährt anscheinend gut damit. Durch den kometenhaften Aufstieg von Youngster Benedikt Duda konnte es sich der TTC sogar leisten, auf seinen brasilianischen Star Gustavo Tsuboi nahezu ganz zu verzichten, ohne dabei an Spielstärke einzubüßen.

Der ASV, momentan punktgleich mit dem TTC Hagen Schlusslicht der Liga, will in den letzten Partien alles versuchen, um wenigstens die Hagener noch im Endspurt zu überholen. Daher gilt es für Joao Geraldo, Alvaro Robles und Sam Walker, die allesamt bei den German Open überzeugen konnten, um jeden Punkt zu kämpfen, denn in der Endabrechnung könnte auch das Spielverhältnis den Ausschlag geben.

Dabei hofft das ASV-Trio einmal mehr auf die Unterstützung seiner Fans, um vielleicht eine Überraschung schaffen zu können.

 

Vorsicht vor den Schwaben

 

So. 21.02., 14 Uhr: NSU Neckarsulm – ASV Grünwettersbach 2

 

Mit dem 5:5 beim Spitzenreiter in Grenzau sorgte die NSU am vergangenen Wochenende für die Überraschung in der 3. Liga. Der ASV, der nun mit 6 Verlustpunkten punktgleich mit Grenzau und Jena an der Tabellenspitze liegt ist also gewarnt und wird die Schwaben keineswegs auf die leichte Schulter nehmen.

Da die Neckarsulmer im baden-württembergischen Meister Julian Mohr im hinteren Paarkreuz eine Bank haben, die von Marlon Spieß und Sanmay Paranjape nur schwer zu knacken sein dürfte, sind diesmal vor allem Geir Erlandsen und Florian Bluhm im Spitzenpaarkreuz gefordert. Diese haben jedoch im genesenen Abwehrass Roland Krmaschek sowie Dauerbrenner Josef Braun alles andere als leichte Gegner.

Mit freundlicher Genehmigung von Karl-Heinz Fritz