Harter Alltag für Radprofi Simon Gegenheimer

Remchingen. (ver) - Nachdem Simon Gegenheimer den Vertrag mit dem Profiteam „ULTRASPORTS/ROSE RACINGTEAM“ unterzeichnet hatte, ging es Schlag auf Schlag. Bereits im Dezember fuhr er mit seinem Teamkollegen Steffen Thum ins erste Trainingslager in den Süden.

Auf der Urlaubsinsel Mallorca fanden die Beiden das perfekte Trainingsgebiet. Dort hat er mit dem Flachland im östlichen Teil und dem Tramuntanagebirge im Süden die besten Trainingsmöglichkeiten. Im alten Jahr wurde vor allem an der Grundlagenausdauer gearbeitet. Inzwischen ist Simon schon für den zweiten Block ins Warme geflüchtet und ist in der gemeinsamen Wohnung, im nördlichen Alcudia, untergebracht. Jetzt steht vor allem die Kraftausdauer im Vordergrund, die mit ein bis drei Trainingseinheiten, von bis zu sechs Stunden am Tag trainiert wird. Morgens vor dem Frühstück etwas Joggen und ein paar Kraft- und Koordinationsübungen auf und neben der Slackline. Am Mittag geht es dann ins Tramuntanagebirge. Dort wird die Kraft mit speziellen Einheiten auf das Rad übertragen. Nach dem Training ist dann vor dem Training, durch gezielte Ernährung wird versucht, sich schnellstmöglich zu regenerieren und sich mit Dehnübungen und Gymnastik wieder fit für den nächsten Tag zu machen. Das Mountainbike spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Nach langen und monotonen Grundlageneinheiten ist es sehr wichtig mal wieder aus sich rauszugehen und etwas Spaß zu haben. Am 24. Januar tritt Simon die Heimreise an, damit er in der Heimat wieder neue Kraft tanken und sich auf den nächsten Block vorbereiten kann. Dieser beginnt Anfang Februar und wird dann mit kleineren Trainingsrennen auch schon deutlich intensiver.
 

Bildunterschrift: auch die Slackline gehört zum Trainingsgerät von Simon Gegenheimer

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Simon - Bike Riders Remchingen.