Großes Jugendturnierwochenende ein voller Erfolg

Karlsbad. (ver) -  Nach längerer Wettkampfpause freuten sich die BG-Nachwuchsteams auf das lange angekündigte Turnierwochenende am 24./25. Juni. Die U10 war bei den Goldstadt Baskets zu Gast, U12 und U14 traten beim internationalen Bauhausturnier in Speyer letztmals in der diesjährigen (Meister-)Zusammensetzung an.

Ohne die bei der U12 weilenden Leistungsträger Julian und Mikail, dafür aber wieder mit den "Rookies" Ari und Jan reiste die U10 am Sonntag nach Pforzheim. Gleich im ersten Spiel traf man auf eine stark aufspielende U11 (w) aus Keltern, die später das Turnier gewinnen konnten. Ein etwas träger Start führte zu einer deutlichen Niederlage. In der Folge berappelte man sich aber und siegte gegen Durlach und Goldstadt souverän, ehe es gegen den SSC wieder eine Niederlage setzte. Das abschließende Spiel um Platz fünf gegen die PSG Pforzheim konnte nach einer starken Leistung gewonnen werden und man fuhr zufrieden vom vorletzten Saisonturnier in dieser Altersklasse nach Hause, auch weil Neven mit Platz 2 beim Wurfwettbewerb die eigenen Farben toll vertrat. Die letzte Spielmöglichkeit für diese U10-Generation bietet sich nun am 23.7. in Berghausen.

Die U12 nahm erstmals beim zweitägigen Turnier in Speyer teil. Das Turnier diente nicht nur als Abschiedsveranstaltung für kommende U14-Spieler, sondern man wollte das eigene Können auch gegen bisher nicht bekannte Gegner antesten. Ein am Samstag noch gut gefüllter Kader machte auch gleich im ersten Spiel gegen ein gutes Team aus Weiterstadt ein bärenstarkes Spiel, verlor aber denkbar knapp mit 33:37. Im zweiten Spiel des Tages unterlag man der quirligen und aggressiven BG Bonn deutlich.
Zu früher Stunde am Sonntag fand sich dann ein etwas dezimierter Kader am Treffpunkt ein. Mit neun Mann ging es erneut in die Pfalz, wo mit den Telekom Baskets erneut ein Bonner Team schon auf die Hornets wartete. Auch nach diesem Duell musste man den Gegnern die Glückwünsche überlassen. Allerdings zeigte sich schon hier, dass die Form stimmte und alle Spieler gewillt waren, auch Siege einzufahren. Gegen die SG Sechtem platzte dann der Knoten. Mit der besten Turnierleistung und einer begeisternden kämpferischen und spielerischen Teamleistung gewann man verdient mit 40:17. Gegen den USC Heidelberg machte man es gegen Ende noch einmal unnötig spannend, behielt aber die Nerven (33:31) und machte sich zufrieden auf den Heimweg. So konnte man nicht nur vollends als Team überzeugen, sondern jeder Spieler machte auch individuell deutliche Leistungsfortschritte. 

Die U14 rechnete sich nach einer überragenden Saison und den zuletzt beim BGK-Cup gezeigten Leistungen auch in Speyer etwas aus. Nach mehr oder minder überzeugenden Gruppensiegen gegen B.C. Anhalt und RSV Heskem zog man als Gruppenerster und über dreistündiger Wartepause in die Viertelfinalpartie gegen das Auswahlteam Rhein-Necker ein. Durch eine großartige kämpferische Leistung erspielte man sich bis zur Halbzeit ein kleines Punktepolster. Dieses schmolz gegen Spielende nach einigen vermeidbaren Fehlern allerdings bedrohlich zusammen. Nach dem Schlusssignal wähnte man sich dennoch als Sieger, bevor das Kampfgericht "Verlängerung" verkündete. In dieser unterlag man äußerst unglücklich durch die "Sudden-Death-Regelung" mit 34:36 und konnte fortan nur noch maximal Platz fünf erreichen.
Mit reichlich Wut im Bauch erschienen die Spieler am Sonntag in der Halle. Um wenigstens das Minimalziel zu erreichen, waren zwei Siege nötig. Und man hatte die richtigen Lehren aus der bitteren Schlussphase gegen Rhein-Neckar gezogen. Gegen Weiterstadt und Kaiserslautern behielt man in knappen Schlussphasen die Nerven, verteidigte solide und schloss die Fast-breaks konzentrierter ab als noch am Vortag.
Fazit: 4 Siege aus 5 Spielen, Platz 5 (gefühlt Platz 2). Die U14 kann stolz auf die gezeigten Leistungen sein und kommt im nächsten Jahr gerne wieder, dann allerdings in der U16-Konkurrenz.

Ein großer Dank gilt allen BG-Coaches, den Eltern und den Schiedsrichtern der BG, ohne die ein solch schönes Turniererlebnis für die Kinder nicht zu stemmen wäre.

Mit freundlicher Genehmigung von  Carsten Becker