Gelungener Abschluss einer starken Rennsaison

Remchingen. (ver) - Acht Tage, 580 Kilometer und 1300 Höhenmeter wären geschafft. Simon Gegenheimer und sein Teamkollege Steffen Thum mussten beim letzten Rennen der Saison nochmals richtig auf die Zähne beißen, denn der Wettkampf in Brasilien zählt zu den schwersten Mountainbike-Etappenfahrten der Welt. Da die Streckenführung technisch extrem anspruchsvoll ist, sitzen die Fahrer täglich über 5 Stunden im Sattel. Die ROSE ultraSPORTS-Profis haben es dennoch geschafft und konnten mit ihrem Podiumsplatz im Prologzeitfahren ihr gestecktes Ziel erreichen. Das von Thum beschriebene i-Tüpfelchen eines Etappensieges blieb leider verwehrt. Die zu riskante Reifenwahl und ein damit verbundener Platten auf der vierten Etappe, aber auch fehlende Kraftreserven am Schlusstag verhinderten den Etappenerfolg. „Am letzten Tag wollten wir eigentlich voll reinhalten. Steffen hatte erneut super Beine, aber mich als Sprinter haben die Sieben-Stunden-Etappen einfach geschafft. Als Sauser und Yamamoto am letzten langen Steilstück attackierten, da gingen bei mir die Lichter aus und ich konnte nicht mehr folgen“, so Gegenheimer zur Schlussetappe. Nichts desto trotz konnten die Beiden in der Gesamtwertung einen guten 11. Platz einfahren, obwohl nach der langen Saison der Fokus des Teams in Brasilien mehr auf den Tageswertungen lag. Die Gesamtführung der Marathon World Serie durch Steffen Thum sowie der Deutschen Meistertitel im Eliminator-Sprint und ein Weltcupsieg von Simon Gegenheimer haben dieses Jahr zur bislang erfolgreichsten Saison des ROSE ultraSPORTS Team gemacht.

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Simon - Bike Riders Remchingen