Gegenheimer behauptet sich unter den besten 10 Sprintern der Welt

Remchingen. (ver) - Nach seinem Sieg bei der Deutschen Meisterschaft vergangenes Wochenende ruhten beim Auftakt des Sprint- und Cross Country-Weltcups alle nationalen Hoffnungen auf Simon Gegenheimer, zumal der Weltcupkurs in Albstadt viele Ähnlichkeiten mit der Deutschen Meisterschafts-Citystrecke aus Singen hatte.

Steilkurven, kleine Sprünge und künstliche Wellen sowie der Kopfsteinpflasterbelag direkt in der Innenstadt boten eine spektakuläre und zuschauerfreundliche Streckenführung. Die Hoffnungen waren durchaus berechtigt, denn Gegenheimer zeigte bereits im Zeitlauf, zu was er im Stande ist. Mit der drittschnellsten Zeit war klar, dass er im Weltcup 2013 in den Podestkampf mit eingreifen möchte. Auch bei den nachfolgenden Starts der Vorläufe konnte man sehen, dass derzeit wohl kein Sportler im gesamten Weltcup mit Gegenheimers Start mithalten kann, die erste Gerade war ganz klar die Gegenheimergerade. „Es ist ein geiles Gefühl, wenn keiner so schnell aus dem Starthäuschen rauskommt wie man selbst. Aber das war vielleicht auch mein Verhängnis, warum es nicht für das Podium gereicht hat“, so Gegenheimer, dem im Halbfinale auf der letzten Geraden ein wenig die Luft ausging. Dadurch konnten der spätere Sieger Federspiel (AUT) und der Zweitplatzierte Litscher (SUI) noch an ihm vorbeiziehen, sodass für Gegenheimer der Weg ins Finale und aufs Weltcup-Podium beim Saisonstart noch verwehrt blieb. Simon Gegenheimer positioniert sich mit einem achten Platz beim Auftakt jedoch sehr gut und hofft, dass es bereits nächste Woche beim Weltcup in Tschechien noch ein klein wenig besser läuft. „Ich muss ein bisschen mehr pokern. Mit meinem Antritt  aus den Kurven heraus kann ich jeden schlagen, ich darf kommende Woche in Tschechien meine Karten nur nicht zu früh auf den Tisch legen. Dann kann ich den Sprung aufs Podest schaffen“, so Gegenheimer zu seinem gelungenen Weltcupstart beim Sprint in Albstadt.

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Simon