Die Horrornacht von Düsseldorf als Propagandamittel

In den deutschen Medien kreiste diese Woche der Begriff des Bürgerkrieges. Dabei sprangen vor allem die großen deutschen Medien auf diesen apokalyptischen Zug auf. Von Angstzuständen war die Rede. Doch was war wirklich geschehen?

Fußballfans von Fortuna Düsseldorf hatten in der Nachspielzeit den Platz gestürmt und den vermeintlichen Aufstieg ihres Teams gefeiert. Doch dabei hätte es noch eine weitere Minute Nachspielzeit geben sollen. Klug war der Platzsturm der Düsseldorfer Fans nicht, denn nun droht möglicherwiese ein Wiederholungsspiel. Doch der von den Medien als Katastrophe bezeichnete Platzsturm ging nicht von Gewalttätern aus. Selbst Kinder mit ihren Vätern sprangen auf den Platz und wollten den Aufstieg mit den eigenen Spielern feiern. Von Gewaltexzessen war weit und breit nichts zu sehen. Selbst der Bericht der Düsseldorf Polizei bescheinigte keinen nennenswerten Auseinandersetzungen. Wo waren also diese Bürgerkriegs ähnlichen Zustände?

Es ist traurig, dass ein Großteil der Medien ihre Aufgabe der Berichterstattung nicht nach kommt. Nicht nur in diesem Fall wurden hier blind die Texte der deutschen Presse Agentur 1:1 kopiert. Von einer unabhängigen Berichterstattung kann nicht die Rede sein. Die Wahrheit ist das Fußballfans kriminalisiert werden. Gewalt in und außerhalb der Stadien soll und darf nicht relativiert werden. Doch es ist von Seiten der Offiziellen und der Medien der falsche Weg wegen jeder Lappalie Fußballfans in eine Schublade zu stecken.

Wenn Emotionen aus den Stadien verschwinden, dann wird es den Volkssport Fußball nicht mehr geben.