DFB-Bundestag: Ronny Zimmermann „stolz und glücklich“ nach Wiederwahl

Karlsruhe. (ver) - Bei der Mitgliederversammlung des DFB wurde bfv-Präsident Ronny Zimmermann erneut als Vizepräsident in das DFB-Präsidium gewählt. Für den Amateurfußball beschloss der Bundestag die Fortführung des Masterplans für weitere drei Jahre.

Die Bedeutung des Amateurfußballs betonte der anschließend einstimmige wiedergewählte Präsident Reinhard Grindel in seiner Grundsatzrede: „Man muss das immer wieder deutlich machen: Schon aus gemeinnützigkeitsrechtlichen Gründen darf der DFB gar nicht unmittelbar einzelnen Amateurvereinen Geld etwa zur Aufrechterhaltung ihres Spielbetriebs oder als Ausgleich für rückläufige Zuschauerzahlen zukommen lassen. Wir dürfen unsere Landes- und Regionalverbände unterstützen und vor allem gute Rahmenbedingungen schaffen, die im Ergebnis die Arbeit vor Ort an der Basis erleichtern.“ Dazu zählt auch der DFB-Masterplan, der direkte und indirekte Maßnahmen für die Vereine enthält, wie Qualifizierung mit dem DFB-Mobil oder die Ausbildung von Junior-Coaches, Vereinsberatung oder die Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs und die Gewinnung von Schiedsrichtern.

 

Auch Ronny Zimmermann wird in den kommenden drei Jahren weiterhin die Geschicke des deutschen Fußballverbandes mitlenken. Ebenfalls einstimmig fiel seine erneute Wahl zum DFB-Vizepräsidenten aus: „Ich bin stolz und glücklich nach drei äußerst arbeits- und zeitintensiven Jahren wieder gewählt worden zu sein.“ Selten seien die Schwankungen zwischen Positiv und Negativ so drastisch gewesen, wie in der abgelaufenen Periode. Neben den sportlichen Highlights an der Spitze, dem WM-Sieg in Brasilien und den Medaillen bei Olympia, wurde inhaltlich viel geschafft: In Zimmermanns Zuständigkeitsbereich waren das vor allem die Umgestaltung des Schiedsrichter-Elitebereichs und die Verlängerung und Weiterentwicklung des DFB-Mobil-Projektes und dessen Ausbau im kommenden Masterplan. Als negative Erlebnisse nennt der bfv-Präsident natürlich die WM-Affäre. Aber trotzdem: „In Summe hat es unglaublich Spaß gemacht, an der Spitze des deutschen Fußballs mitzuwirken. Und das wird es die nächsten drei Jahre sicher auch tun.“

 

Die Delegation des Badischen Fußballverbands freute sich auch besonders über den badischen Beitrag bei der Eröffnung des Bundestages durch Sänger Max Giesinger, der nicht weit von der Geschäftsstelle des bfv aufgewachsen ist. Der bfv war vertreten durch die Vizepräsidenten Rüdiger Heiß, Torsten Dollinger, Jürgen Galm und Helmut Sickmüller, Vizepräsidentin Nadine Imhof, Daniela Quintana, Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball sowie Geschäftsführer Uwe Ziegenhagen.

Mit freundlicher Genehmigung vom Badischen Fußballverband