Der MSC Puma durchbricht die Serie des MSC Ubstadt-Weiher

Karlsruhe. (ver) - Nichts wurde es mit dem sechsten Meistertitel in Folge für den MSC Ubstadt-Weiher. In einem spannendem und immer fairen Endspiel um die deutsche Motoball-Meisterschaft holte sich der MSC Puma Kuppenheim am Samstagabend den Titel. Der Sieg ging vor den rund 1.600 Zuschauern am Ende in Ordnung. „Es war ein harter Kampf, aber Ende konnten wir verdientermaßen feiern“, freute sich Puma-Sprecherin Annika Sloma nach der Partie. Der MSC Puma übernahm im heimischen Stadion an der Eichetstraße sofort das Kommando. Benjamin Walz brachte Kuppenheim mit zwei Toren in Führung. Ubstadt-Weiher steckte aber nicht auf. Kevin Gerber verkürzte auf 2:1. Allerdings zeichnet sich schnell ab, dass der MSC Puma seine Chance auf den Titel unbedingt nutzen wollte. Jannis Schmitt und Walz (2) brachten ihre Farben auf 5:1 nach vorne – das war die Vorentscheidung, auch wenn der Titelverteidiger noch einmal alles in die Waagschale legte und sich duch Tore von Gerber (2) und Kevin Fröhlich auf 5:4 herankämpfte. Doch die Pumas bissen durch Max Schmitt und Walz noch zwei Mal zu und konnten am Ende jubeln.

Während beim Sieger die Freude groß war, überwieg beim MSC Ubstadt-Weiher zunächst die Enttäuschung über den verpassten sechsten Titel in Folge. „Die Niederlage geht in Ordnung“, so Ubstadt-Weihers Sportleiter Uwe Mauer. „Vielleicht waren es ein bis zwei Tore zu viel.  Rückblickend auf das ganze Jahr gesehen, hat sich aber eine eventuelle Finalniederlage abgezeichnet. Es war schwer in diesem Jahr, den Erfolgshunger aufrecht zu erhalten.“ Trotzdem schaut man beim MSC Ubstadt-Weiher nach vorne. „Vielleicht steckt in der Niederlage auch etwas Gutes und der Hunger meiner Jungs ist zurückgekehrt. Wir nehmen die Rolle des Jägers an und ein neues Ziel ist geboren: den Titel nach Ubstadt-Weiher zurückzuholen.“

 

 

 

Mit freundlicher Genehmigung von Thomas Meiler