Beiertheimerinnen machen mit Heidelberg kurzen Prozess

Karlsruhe. (ver) - Am vergangenen Samstag konnten die Damen 1 des SVK Beiertheim den Heidelberger TV in nur etwas mehr als einer Stunde mit 3:0 besiegen.

Mit einer etwas veränderten Aufstellung starteten die Beierheimerinnen in das Spiel gegen Heidelberg. Die abwesende Viktoria Rohde auf Diagonal musste ersetzt werden. Doch mit Julia Reich war ein adäquater und durchschlagskräftiger Ersatz gefunden worden und auch die erst 17-jährige Vanessa Geppert bewies in ihren Einsätzen auf Diagonal, dass sie Highlights in Block und Angriff setzen kann. Erneut begann Maischa Bassermann auf der Zuspielposition und auch Inga Kizele stand von Beginn an auf dem Feld und bildete den zweiten enorm großen Mittelblock - körperlich waren die Heidelbergerinnen den Mädels aus Beiertheim definitiv unterlegen.

Von Beginn des Spiels wurde deutlich, dass die Beiertheimerinnen nicht nur körperlich, sondern auch spielerisch den Gästen überlegen waren. Schnell konnten sich die Mädels von Trainer Sebastian Kaschub einen angenehmen Vorsprung erspielen (10:6, 14:19), sodass sorglos aufgespielt werden konnte. Die Annahme war stabil und die Angriffe platziert und hart. Einzig der Block, womöglich ob der fehlenden Viktoria Rohde, zeigte kleine Schwächen, sodass die Heidelbergerinnen einige Punkte über außen erzielen konnten. Doch gegen die starken Beiertheimer Schnellangriffe über Mitte fand Heidelberg kein Mittel und so ging der erste mit 25:17 an die Gastgeberinnen.

Im zweiten Durchgang verschaffte Lena Ecker ihren Mädels mit einer Aufschlagserie zu Beginn des Satzes nicht nur einen großen Vorsprung (9:1), sondern auch Selbstbewusstsein - auf Seite der Karlsruherinnen gab es kein Halten mehr. Sie waren fokussiert und punkteten mit jedem Angriff. In der Abwehr ließen sie keinen Ball mehr reinfallen und auch die Blockarbeit war konzentriert. Die Gegner, scheinbar eingeschüchtert, schienen nur noch zuzuschauen. Beim 11:4 wechselte Trainer Sebastian Kaschup Jugendspielerin Vanessa Geppert und Sabrina Hasenfuß ein. Auch das funktionierte sehr gut. Die junge Spielerin fügte sich gut in die Mannschaft und das Spielgeschehen ein und punktete über die Diagonal-Position. Wohingegen sämtliche Wechsel auf Seiten des Gegners keine Veränderung brachten. Für die Heidelbergerinnen gab es weiterhin kein Durchkommen. Das variable und konzentrierte Spiel der Beiertheimerinnen wurde belohnt: Diesen Satz holten sie sich mit 25:10.

Im dritten Satz wollten die Gastgeberinnen natürlich an den 2. Satz anknüpfen. Das gelang allerdings nicht, sie konnten ihre Konzentration nicht halten. Zu Beginn des Satzes wackelte die Annahme ein wenig, wodurch sich die Beiertheimerinnen nicht, wie in den beiden ersten Sätzen, direkt absetzen konnten. Das erste Mal in diesem Spiel ging der Gegner in Führung. Doch nach der Auszeit beim 14:17 konnten sich die Beiertheimerinnen wieder besinnen und bis zum 18:18 ausgleichen. Die Annahme wurde stabiler, die Aufschläge wieder druckvoller und Angriff und Block funktionierten wieder besser. Beim 19:19 brachte Kaschub erneut Vanessa Geppert und Sabrina Hasenfuß. Er habe ein „Bauchgefühl, dass Vanessa den Sack jetzt zumache“. Und die Beiertheimerinnen ließen sich dieses Spiel auch definitiv nicht mehr nehmen. Nach einer Stunde und sieben Minuten Spielzeit ging auch der dritte Satz an die Mädels aus Beiertheim mit 25:22. So konnte Außenannahmespielerin Vanessa Reich ihr letztes Spiel dieser Saison, vor ihrem Auslandsaufenthalt in Spanien, erfolgreich beenden.

Es spielten: Maischa Bassermann, Martika Baumert, Lena Ecker, Vanessa Geppert, Sabrina Hasenfuß, Inga Kizele, Anja Knoblauch, Vanessa Petri, Julia Reich, Vanessa Reich und Nadine Spuhler

Mit freundlicher Genehmigung von Martika Baumert