Beiertheimerinnen erobern mit Sieg gegen Fellbach den zweiten Tabellenplatz

Karlsruhe. (ver) - Am vergangenen Samstag haben die Damen 1 des SVK Beiertheim ein großes Saisonziel erreicht: Den 2. Tabellenplatz einnehmen. Damit ist die Relegation und ein möglicher Aufstieg in die 3. Liga greifbar! Auch wenn die Beiertheimerinnen den dritten Satz unglücklich an die Heimmannschaft SV Fellbach abgegeben haben, überwiegt bei den Karlsruherinnen die Euphorie - denn sie haben eine starke Leistung abgeliefert und das Ergebnis liest sich trotzdem gut: 25:23, 25:15, 24:26, 25:17.

Beide Mannschaften starteten sehr ausgeglichen in das Spiel. Wobei das Spiel der Beiertheimerinnen etwas unkonzentriert schien - es unterliefen ihnen zu Beginn noch kleine Eigenfehler. So konnten die Karlsruherinnen nicht wie gewohnt, schon im ersten Satz von Beginn an Druck aufbauen. Das und wohl ihre laute Unterstützung in der Halle, nutzten die Fellmacherinnen um mit dem SVK Beiertheim Schritt zu halten. Erst gegen Ende des Satzes konnten die Mädels von Coach Kaschub sich absetzen und vor allem über die Mitte punkten. Denn wieder einmal überragten die Mittelblocker des SVK die des Gegners. Es stand bereits 23:18 im ersten Satz, doch Fellbach konnte noch bis zum 25:23 rankommen.

Im nächsten Durchgang schienen die Karlsruherinnen endlich in Fellbach und im Spiel angekommen. Der Druck im Aufschlag wurde erhöht und auch die Annahme war sicherer. So konnte Zuspielerin Maischa Bassermann die Bälle gut verteilen, den gegnerischen Block ausspielen und die Karlsruherinnen variabel im Angriff punkten. Die Heimmannschaft, wie auch deren Fans, schien zu resignieren. Am Karlsruher Block war kein Durchkommen und auch die harten und gezielten Aufschläge bekamen sie nicht in den Griff. So ging der zweite Satz deutlich mit 25:15 an den SVK.

            Im dritten Satz wollten die Damen 1 dann eigentlich den Sack zu machen. Und das schien ihnen zunächst auch zu gelingen. Sie waren zwar nicht mehr ganz so konzentriert wie in Satz zwei - die Abstimmung zwischen Angriff und Zuspiel schien manchmal nicht mehr ganz so perfekt, sie strahlten nicht mehr ganz so viel Selbstbewusst sein aus, wie ihr Trainer. Aber der war sich des Sieges sicher: Er zeigte auch Vertrauen in Spielerinnen, die sonst nicht im Kader der Damen 1 sind und stellte in Satz drei von Beginn an Jugendspielerin Luise Herrmann auf, wie auch Anela Hadciz, die normalerweise bei den Damen 2 spielt. Ab Mitte des Satzes schien sich diese ungewohnte Konstellation aber eingespielt zu haben. Die Karlsruherinnen konnten sich absetzen. Es stand bereits 23:19 - noch zwei Punkte bis zum Satz- und Matchgewinn. Doch dann verließ die Beiertheimerinnen scheinbar erneut das Selbstbewusstsein, eine Annahme missglückt, ein Angriff blieb im Netz hängen, die Fellmacherinnen drehten mehr auf und drehten so letztlich noch den Satz und gewannen den dritten Durchgang mit 26:24.

Doch auch wenn der dritte Satz ärgerlich auf das Konto der Gegner ging - im vierten Satz konzentrierten sich die Mädels aus Karlsruhe wieder, sie waren voll da. Erneut konnten sie die Fellbacher Annahme durch druckvolle Aufschläge ins Wackeln bringen. Die Härte der Angriffe nahm wieder zu und vor allen über die Mitte punktete der SVK. Nach dem 10:10 setzten sich die Karlsruherinnen immer weiter ab und ließen sich den Satz und das Spiel nicht mehr nehmen.

Die nächste und letzte Aufgabe diese Saison wartet kommenden Samstag. Da geht es Zuhause gegen den MTV Stuttgart. Dann heißt es nochmal fokussieren um an die guten Leistungen vom vergangenen Wochenende anzuknüpfen, und um Tabellenzweiter zu bleiben. Durch das 3:1 gegen Fellbach würde den Damen aus Karlsruhe dazu aber auch ein 2:3 gegen Stuttgart ausreichen.

 

Es spielten: Maischa Bassermann, Martika Baumert, Lena Ecker, Anela Hadzic, Sabrina Hasenfuß,  Luise Herrmann, Inga Kizele, Vanessa Petri, Julia Reich, Viktoria Rohde, Nadine Spuhler und Pia Lemberger.

Mit freundlicher Genehmigung von Martika Baumert