Basketballkrimi im „Löwenkäfig“: PSK-Lions-Damen verpassen den Sieg nur knapp

Karlsruhe. (ver) - Nach einem hart umkämpften Spiel in der 2. Damen Basketball Bundesliga standen die Lions vom Post Südstadt Karlsruhe (PSK) am Abend des 21. Februar erneut mit leeren Händen da. Der Endstand von 66:68 gegen die Gäste vom TSV 1880 Wasserburg II war denkbar knapp, und die Leistung des Ligaschlusslichts aus Karlsruhe mehr als ebenbürtig.

Das Spiel nahm spät Fahrt auf und war anfangs sehr defensiv geprägt. Beide Teams hatten Schwierigkeiten mit der gegnerischen Verteidigung und nach den ersten zehn Minuten lag der PSK knapp mit 11:14 zurück. Offensiv gelang den Kontrahenten bis zum Halbzeitstand von 26:26 weiterhin nicht viel. Die Lions kämpften jedoch leidenschaftlich und meist erfolgreich um jeden Rebound. Auch das dritte Viertel sah ein Spiel auf Augenhöhe und mit 41:43 ging es in den turbulenten Schlussabschnitt. Dort zogen die Gäste aus Bayern bis auf neun Punkte davon, bevor Lions-Coach Jan Gipperich die Auszeit nahm und offensichtlich die richtigen Worte für seine Spielerinnen fand. In der Folge glich Karlsruhe zum 56:56 aus und konnte mit dem 61:60 sogar kurzzeitig in Führung gehen. Nun zeigte sich die große Erfahrung der Wasserburger, die weiterhin sicher von der Dreier- und der Freiwurflinie verwandelten. Am Ende konnte auch ein spektakulärer Dreier, den Theresa Voß mit der Schlusssirene von der Mittellinie aus erzielte, die Niederlage nicht mehr abwenden. Trotz der nahezu aussichtslosen Tabellensituation zeigt das Team der Lions zum Saisonende großen Einsatz und den Willen, sich nicht sang- und klanglos aus dem Bundesliga-Unterhaus zu verabschieden.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Benedikt Rieker