Auf dem Dach Afrikas

Karlsruher Extremsportler Norman Bücher am Kilimanjaro / Vorbereitung auf große Expedition

Waldbronn. (ver) - Der Kilimanjaro – höchster Berg Afrikas – übt für viele Menschen eine große Faszination aus. Alpinisten und Bergwanderer zählen ihn zu ihren Traumgipfeln, die UNESCO zum Weltnaturerbe. Mit seinen 5.895 Metern ist er sogar weltweit der höchste freistehende Berg. Vor ein paar Tagen zog es auch Extremsportler Norman Bücher auf das Dach Afrikas.

 

 

Am 10. Juli 2015 ist der 37-jährige, zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder, nach Tansania gereist. Über die Machame Route, einer der landschaftlich reizvollsten und vielseitigsten Aufstiegsrouten, ging es nach oben. Vorbei an unterschiedlichen Vegetationszonen - vom Regenwald durch Heide- und Moorlandschaft bis zur Alpinwüste und Gletscherzone. Am 18. Juli 2015 erreichten sie überglücklich kurz nach Sonnenaufgang den Uhuru Peak, den höchsten Gipfel des Kilimanjaro auf 5.895 Meter. „Bei dieser Tour ging es überhaupt nicht um Extreme oder sportliche Grenzerfahrungen. Vielmehr standen die Freude am Reisen, das Naturerlebnis und das gemeinsame Unterwegssein mit der Familie im Vordergrund“, so Bücher.

 

Für den Karlsruher Abenteurer und Extremläufer ging es bei dieser Tour auch darum, einen ersten Eindruck von Tansania, ein Gespür für Land und Leute und ein Gefühl für die Infrastruktur am Berg zu bekommen. Denn im Jahr 2017 will Bücher vom tiefsten Punkt Afrikas, dem Assalsee in Dschibuti, zum höchsten laufen und dabei knapp 2.500 Kilometer durch vier Länder zurücklegen. Getreu seinem Motto „Die Grenze ist dort, wo die menschliche Vorstellungskraft endet.“

 

 

 

 

 

Norman Bücher